Steuerung

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Steuerung:

Zur Steuerung, Regelung und Überwachung wird ein sehr leistungsfähiger Motorola-Prozessor MPC-555 mit dem echtzeitfähigen Betriebssystem RTOS-UH eingesetzt. Die Rechnerkarte verfügt über 32 digitale Ausgänge, 32 digitale Eingänge, 32 analoge Eingänge (!) und 8 analoge Ausgänge sowie über serielle Schnittstellen RS 232, RS 485, CAN und Ethernet!

In der Regel ist es sehr empfehlenswert auch eine intelligente übergeordnete Steuerung für die gesamte Energiezentrale zur Steuerung von Spitzenkessel, Pumpen, Mischern, WW-Bereitung, Lüftung... einzusetzen, da damit auch der Betrieb des BHKW wirtschaftlich (z.B. Fahrweise nach Strombedarf) und technisch (z.B. wenig Startvorgänge) optimiert werden kann.

Über den CAN-BUS kann das oder die BHKW mit der MERLIN-Heizungsteuerung vollständig kommunizieren. Dann ist nur ein Display und eine Tastatur und nur ein MODEM erforderlich. (Ausführliche Beschreibung der MERLIN-Heizungssteuerung s. energiekontor.) Mit den Ein- und Ausgängen der Rechnerkarte werden sämtliche Funktionen des BHKW(siehe auch Auflistung der digitalen und analogen Ein- und Ausgänge) 

Die Leistungsfähigkeit des MPC-555 ist so groß, dass damit auch sehr schnelle Vorgänge verarbeitet werden können:

So wird die Netzspannung und der Strom abgetastet und die elektrische Leistungdurch Multiplikation im Zeitbereich berechnet. Fast nebenbei wird damit auch die Netzüberwachung (Spannung, Frequenz) realisiert, der cosfberechnet und der Generatorstrom überwacht. Weiterhin wird die Drehzahl über ein Aufnehmer am Kronenrad oder der Schwungscheibe gemessen und die Zündspule(n) über digitale Ausgänge direkt angesteuert. Damit kann der Rechner die Zündenergie (Schließzeit) und den Zündzeitpunkt vorgeben und so die Lebensdauer der Zündkerzen, den elektrischen Wirkungsgrad und die Abgaswerte optimieren. Durch die Auswertung des Drehzahlsignals weiß der Rechner auch ob der Motor "rund" läuft. Gegebenenfalls kann der Rechner die Zündenergie erhöhen und darauf hinweisen, dass "demnächst" Zündkerzen gewechselt werden sollten. 

Über MODEM und das Telefonnetz kann die Anlage von jedem handelsüblichen PC wie vor Ort (!) bedient werden. (Die notwendige Software "mterm" gibt es kostenlos) Das Senden von Störungsmeldungen und Wartungshinweisen wie z.B. "Zündkerzen wechseln" ist an PC´s, Handy, Notebook, City-Ruf oder FAX möglich. Durch die Fernbedienung und Fernüberwachung können Störungen analysiert, oft sogar behoben - in jedem Fall die Wartung optimiert werden.

Weiterhin kann die Rechnerkarte große Datenmengen speichern (Flash-Card), die per MODEM abgeholt und am PC aufbereitet werden können (z.B. Jahresgang und Jahresdauerlinien).Mit den Schnittstellen ist die Einbindung in die heutige digitale Welt vollständig möglich.

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